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Dienstag, 11. August 2009

60. Geburtstag für die Genfer Konventionen

Am 12. August feiert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Genfer Konventionen.

Auch in Kriegen ist nicht alles erlaubt. Alle Staaten der Welt haben sich verpflichtet, gewisse Spielregeln einzuhalten, um die Grausamkeiten zu mildern.

Haben die Konventionen den Menschen etwas gebracht? In 8 von Kriegen geschüttelten Ländern liess das IKRK dazu Leute befragen, in Afghanistan, Georgien, Haiti, Kolumbien, der Demokratischen Republik Kongo, Libanon, Liberia und auf den Philippinen.

"Die meisten der etwa 4'000 Befragten in den acht Ländern – 75 % – erklärten, es sollte Grenzen für das geben, was die Kämpfenden im Verlauf der Gefechte tun dürfen", sagte der Direktor des IKRK für Völkerrecht, Philip Spoerri.
"Aber wenn sie gefragt wurden, ob sie jemals von den Genfer Konventionen gehört hätten, sagten nur knapp weniger als die Hälfte, sie wüssten, dass solche Regeln bestünden. Unter ihnen glauben rund 56 %, dass die Konventionen das Leiden von Zivilpersonen in Kriegszeiten begrenzen." Mehr zur Studie

Es gibt auch ein eindrückliches Comic-Buch von Chappatté "Death in the Fields" über den Libanon-Krieg. Es zeigt, wie dringend die Konventionen sind. Und beim Filmfestival in Locarno lief am 10.8. ein Film zum Thema, "Custodi di Guerra".


Libanon, Nahr el-Bared, 2008 ©ICRC / F. Pagetti /lb-e-01189

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