Stellen Sie sich vor: In Ihrem Land herrscht Krieg, um Sie herum Zerstörung, Hoffnungslosigkeit und Not. Und nicht nur das: Sie wissen nicht, wo Ihre Angehörigen, Ihr Vater, Ihre Mutter, Ihre Geschwister und sonstige nahe Angehörige sind. Sie wissen nicht, wo sie sind, wie es ihnen geht und ob sie überhaupt noch leben.
Ein Video von familylinks.com, der Suchseite des IKRK.
Mehr über den Suchdienst vom Schweizerischen Roten Kreuz.
Montag, 31. August 2009
Dienstag, 25. August 2009
Fit fürs Web 2.0

Lange wurde bei uns nachgedacht über das Web 2.0, dem Mitmach-Internet für kurze und schnelle Kommunikation – doch dann ging’s auf einmal schnell:
Dieser Blog war der erste Schritt, um das SRK in neuen Perspektiven ausserhalb der eigenen Website zu präsentieren.
Neu gibt’s jetzt auch einen Auftritt in der weltweiten Austauschplattform Facebook. Helfen Sie uns mit und werden Sie Fan der SRK-Facebook-Seite. Ab 100 Fans können wir bei Facebook einen Antrag auf einen Nutzernamen stellen und so auch einen kürzeren Link bekommen.
Seit ein paar Monaten haben wir auch einen eigenen Channel auf YouTube, wo alle Filme des SRK online angeschaut werden können.
Zwar noch im Aufbau befindlich, aber auch auf der Foto-Plattform Flickr finden sich Bilder von einigen SRK-Anlässen.
Neu können Sie nun auch mit RSS-Feeds die Nachrichten des SRK aus verschiedenen Bereichen abonnieren. Sie erhalten so die aktuellen Rotkreuznachrichten schnell und übersichtlich in Ihrem Browser oder Ihrem Feedreader. Per Bookmark können Sie auch einfach und rasch alle SRK- News weiterleiten oder in sozialen Netzwerken anzeigen lassen.
Last, but not least: Schon seit längerem sind wir auch auf dem Internet-Marktplatz eBay mit einem eigenen Shop präsent.
Dienstag, 11. August 2009
60. Geburtstag für die Genfer Konventionen
Am 12. August feiert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Genfer Konventionen.Auch in Kriegen ist nicht alles erlaubt. Alle Staaten der Welt haben sich verpflichtet, gewisse Spielregeln einzuhalten, um die Grausamkeiten zu mildern.
Haben die Konventionen den Menschen etwas gebracht? In 8 von Kriegen geschüttelten Ländern liess das IKRK dazu Leute befragen, in Afghanistan, Georgien, Haiti, Kolumbien, der Demokratischen Republik Kongo, Libanon, Liberia und auf den Philippinen.
"Die meisten der etwa 4'000 Befragten in den acht Ländern – 75 % – erklärten, es sollte Grenzen für das geben, was die Kämpfenden im Verlauf der Gefechte tun dürfen", sagte der Direktor des IKRK für Völkerrecht, Philip Spoerri.
"Aber wenn sie gefragt wurden, ob sie jemals von den Genfer Konventionen gehört hätten, sagten nur knapp weniger als die Hälfte, sie wüssten, dass solche Regeln bestünden. Unter ihnen glauben rund 56 %, dass die Konventionen das Leiden von Zivilpersonen in Kriegszeiten begrenzen." Mehr zur Studie
Es gibt auch ein eindrückliches Comic-Buch von Chappatté "Death in the Fields" über den Libanon-Krieg. Es zeigt, wie dringend die Konventionen sind. Und beim Filmfestival in Locarno lief am 10.8. ein Film zum Thema, "Custodi di Guerra".

Libanon, Nahr el-Bared, 2008 ©ICRC / F. Pagetti /lb-e-01189
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