Montag, 28. September 2009

Unterwegs in Togo: Paratabo: Feuertanz und Abschied aus Togo

27.09.09: Als Abschiedsgeschenk wurden wir nach Paratao zu einem Feuertanz eingeladen - nur einige Auserwählte dürfen diesen tanzen, die Männer essen Glut und „streichen“ ihren Körper mit Feuer ein.

Wir möchten allen für ihren Einsatz danken, wir waren beeindruckt und sehr berührt! Au revoir Togo! (eine so grosse Vielfalt von Sprachen und Ethnien, dass ich's halt auf Französisch sage.)

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo


Bad im Bach


Abschied aus Togo


Das Schweizerische Rote Kreuz hilft auch weiterhin, Not in Togo zu lindern.


Mütter werden über die richtige Ernährung der Säuglinge und Familienplanung informiert. Kleinkinder und Schwangere werden geimpft.

Unterwegs in Togo: Le chef du village

25 September 2009: In Wassarabo wurden wir vom Chef du Village Tchagodomou Adam empfangen – er hat sein Festgewand angezogen und wollte unbedingt verewigt werden et voilà...



Wassarabo hat dieses Jahr sehr unter der Regenzeit gelitten. Viele Häuser sind zerstört und bis jetzt hat die Bevölkerung vor allem neue Getreidespeicher gebaut.


Durch den Regen zerstörte Häuser


Der neue Getreidespeicher

Wir waren anschliessend noch zu Besuch im Spital in Sokodé und durften die Chirurgieabteilung anschauen...es gibt einen Chirurg im ganzen Spital für eine 75 Bettabteilung!!

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo


Malaria ist weit verbreitet. Die Freiwilligen des Roten Kreuzes klären über diese tödliche Krankheit auf. Und sie verteilen Moskitonetze.

Freitag, 25. September 2009

Unterwegs in Togo: Kaboli: Malaria-Mücken und andere Reisebegleiter

24 September 2009: Heute waren wir in Kaboli. Unser Fahrer Djanilé war sehr müde, er musste heute früh seinen Sohn Mohammede mit Malaria ins Spital bringen.

Die Mücken sind überall und sehr hungrig - uns stechen Sie nicht (bei soviel Mückenrepell wie wir benutzen ist das auch kein Wunder!)

Heute gibt’s einen selbstgekauften Gockel zum Abendessen mit Sauce Arachide und Reis. Der Hahn war unser Reisebegleiter den ganzen Tag im Auto.

Wir haben auch noch Ella und Andrew vom Peace Corps nach Kaboli mitgenommen und haben ziemlich saure Orangen ausgesaugt.

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo


Der Gockel - noch vor dem Abendessen


Grüne Orangen


Sauer, aber erfrischend



Dank Chlorwasserproduktionsanlagen und anderen Methoden zur Desinfektion haben viele Menschen endlich sauberes Trinkwasser.

Donnerstag, 24. September 2009

Nothilfe-Team des SRK baut in Senegal eine Zeltstatt auf

Wochenlanger Regen hat in Senegal und andern Ländern Westafrikas zu schweren Überschwemmungen geführt. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) leistet Nothilfe. Es hat unter anderem Zelte für 126 Familien nach Senegal geliefert. Solide Zelte, welche für die nächsten zwei Jahre ausreichend Schutz bieten. Mit den Hilfsgütern reisten drei Delegierte des SRK nach Senegal, um den Transport, die Auslieferung und schliesslich auch den Aufbau der Zeltstadt zu begleiten.

Heute traf der Camion von der Hauptstadt Dakar im Krisengebiet ein. Mit Freiwilligen des Roten Kreuzes und den Dorfbewohnern wurden die Arbeiten in Angriff genommen. Schon morgen werden die ersten Hirtenfamilien einziehen, die bei den Unwettern ihr Heim, Hab und Gut verloren haben. Auch sanitäre Anlagen und der Frischwasserversorgung wird vom Roten Kreuz installiert.

In der überschwemmten Ebene leben Halbnomaden mit ihren Vieherden. Ihre Lehmhütten mit Grasdächern hielten den Fluten nicht stand. Auch die ihre wenigen Habseligkeiten und die Gärten für die Selbstversorger wurden weggeschwemmt. Im stehenden Gewässer vermehren sich die Mücken rasant und verbreiten Malaria.

Balz Halbheer, für das SRK in Senegal


Obdachlose vor der Zeltstadt des SRK in Senegal


Mutter mit Kind. Auch sie haben Zuflucht in der Zeltstadt des SRK gefunden.


Ein Zeltrolle - bald ein provisorisches Heim für durch die Fluten obdachlos gewordene Menschen.


Die Zelte lassen sich einfach aufrichten.


Im Inneren eines Nothilfe-Zelts


Auch sie freuen sich über ihre neue Unterkunft.

Unterwegs in Togo: Kabou Sara: Eine Urwaldschule und ein Open air-Badezimmer

23 September 2009: Auf dem Weg nach Kabou Sara sehen wir mitten im Urwald eine Schule - der Lehrer hat knapp 40 Schüler und diese laufen jeden Tag 1.5 Std., bis sie zur Schule kommen!

Der Rotkreuzfreiwillige Kpapou erzählt uns, dass seine Tochter Dorcas (11 jährig) gerade erst wieder in die Schule kann, da sie ein Jahr aussetzen musste. Sie hatten einfach kein Geld.

Ist das nun Armut, Not oder Elend wenn Kinder mit 10 Jahren arbeiten, müssen statt in die Schule zu gehen?

Auf den restlichen Fotos ist eine traditionelle Küche mit WC-Loch für die Kleinkinder und ein Open air-Badezimmer zu sehen!

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo


Klassenzimmer an der frischen Luft


Küche mit Kinder-WC


Open air-Badezimmer


Hier in Kabou Sara sind viele Menschen HIV positiv. Darum wird vor allem den Jugendlichen gezeigt, wie sie sich einfach und wirksam schützen können.

Mittwoch, 23. September 2009

Unterwegs in Togo: Bassar: "Spitalküche" und "Wäscherei"

22 September 2009: Die Strasse nach Bassar erübrigt den Powerplate-Besuch beim Physiotherapeuten... Man fährt besser neben als auf der Strasse!

Wir waren auf der Geburtsabteilung, die Frauen sind in Zehnerzimmern untergebracht und das ganze Spital ist beeindruckend sauber. Auf den Fotos sieht man die Spitalküche sowie die Wäscherei. Die Kranken werden von ihren Verwandten bekocht.


Die "Spitalküche"


Die "Wäscherei"

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo

Dienstag, 22. September 2009

Unterwegs in Togo: Computervorführung und Spitalbesuch

Wir fuhren am 18.09. nach Besuch der Deponie über, neben und unter vom Monsun beschädigten Brücken nach Sokodé.

Am nächsten Morgen, 19.09., fuhren wir mit einer Stunde Verspätung (Radwechsel) los und haben in Haloukpaboundou gefilmt. Die Vorführung auf dem Computer für die Dorfgemeinschaft wurde gut besucht, wie man auf dem Foto sehen kann!



Sonntag, 20.09., war Ramadan Ende und somit Feiertag für die muslimische Bevölkerung!

In Adjengré trafen wir unter anderen die Geschwister Bolo-Boko, die immer schon berühmt sein wollten, und so versprach ich ihnen ihr Foto im Internet!



Heute (21.09.) waren wir in der Augenklinik von Sokodé. Wir hatten eine lange Sitzung mit Vorstellungsrunde beim Spitaldirektor und durften anschliessend das Spital besichtigen.

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo

Videoaufnahmen aus Togo, am 19.09. über Augenmedizin:

Montag, 21. September 2009

Willkommen zum Togo-Kampagne Reiseberichtblog

18 September 2009: Heute waren wir in Lomé unterwegs und haben uns mitten in der Stadt die Mülldeponie angeschaut.


Der Gestank empfängt einen schon von Weitem! Mit Mentholsalbe unter der Nase schauen wir uns das Ganze näher an... Die Leute entsorgen hier ihren Abfall und sind gleichzeitig auf der Suche nach noch Brauchbarem. Die Deponie dient gleichzeitig auch als öffentliche Toilette. Von Hygienezuständen kann man hier eigentlich schlecht reden, da gar keine vorhanden sind!

Anja Elvers-Brilland, für das SRK in Togo

Freitag, 18. September 2009

Vor Ort: SRK-Gesundheitsarbeit in Togo. Eindrücke von einer Sensibilisierungskampagne

Weltweit helfen wir, die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Vor allem im Bereich Basisgesundheit. Dazu brauchen wir jedoch Unterstützung durch Spenden. Zwischen dem 18. und 27. September 2009 informieren wir deshalb intensiviert in der breiten Öffentlichkeit über unser Engagement, am Beispiel der Gesundheitsarbeit in Togo.

Eine kleine Filmequipe ist nach Togo gereist und produziert während dieser Zeit jeden Tag einen kurzen Film. Er wird als TV-Spot auf den regionalen Kanälen des Schweizer Fernsehens ausgestrahlt, auf den Bildschirmen in den grössten Schweizer Bahnhöfen (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Zürich), gezeigt und auf Youtube aufgeschaltet.

Hier im Blog schreibt Anja Elvers-Brilland direkt aus Togo von den Produktionsarbeiten und ihren Eindrücken vor Ort. Und wenn Sie direkt helfen wollen - hier können Sie es tun.

Donnerstag, 10. September 2009

Gesundheit: Grippe-Pandemie: Deine beste Vorbeugung bist du

Wir stehen vor einer globalen Grippe-Pandemie. Jeder und jede hat die Möglichkeit, sich selbst und seine / ihre Familie zu schützen.

Fünf einfache Schritte sind wichtig - gleich wo man auf der Welt lebt, arbeitet oder spielt:
> Hände waschen
> Mund bedecken
> Abstand halten
> Kranke isolieren
> Abfall fortwerfen

Die Internationale Rotkreuzbewegung hat eine Website auf Englisch, Französisch und Spanisch mit grundlegenden Infos eingerichtet: bestdefence.org.

Das Deutsche Rote Kreuz hat eine Seite mit Hygieneratschlägen zur Grippe-Pandemie.

Und das Bundesamt für Gesundheit führt nun eine Website in 13 Sprachen: pandemia.ch - Gemeinsam gegen Grippe.


Your best defence is you.