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Donnerstag, 24. Juni 2010

Bangladesch: Hochsaison für Mangos und Fussball

Rajshahi, wo ich hauptsächlich arbeite, ist bekannt für Mangos aller Art – saure, süsse, gelbe und grüne. Eine Sorte ist dann am besten, wenn sie schon braun und halb verfault ist. Sie sieht zwar nicht mehr so schön aus, aber der Geschmack ist köstlich! In den Niederlanden habe ich Mangos jeweils weggeworfen, wenn sie so aussahen. In Bangladesch habe ich nun gelernt, dass sie genau so am besten sind. Doch auch „unreife“ Mangos können eine Delikatesse sein, wenn man sie mit etwas Zitronensaft und Knoblauch würzt.

Jede Menge Mangos auf dem Markt von Rajshahi

Die Mango-Saison hat also begonnen und die Ernte nimmt fast die gesamte Zeit der Leute in Anspruch. Auf dem Land sind alle voll beschäftigt. Auch unsere lokalen Mitarbeiter/innen. Alle haben etwas mit Mangos zu tun. Entweder sie haben einen Mangobaum im eigenen Garten, oder sie helfen Verwandten bei der Ernte.

Uns bleibt nichts anderes, als zur Kenntnis zu nehmen, dass unser Personal ziemlich absorbiert ist. Wenn wir Aktivitäten planen, heisst es: „Niemand wird da sein, denn die Mangos sind reif“, oder: „Wir müssen früh zurück, um bei der Ernte zu helfen.“
Auch auf unserer Reise zu den verschiedenen Klinken und Spitälern in der Region sahen wir überall Berge und Körbe voll von Mangos.

Wegen der Fussball-WM flattern auf vielen Dächern Flaggen. In diesem Quartier dominieren die Argentinien-Fans.

Daneben beschäftigt auch die Bangladescher ein universales Thema: Die Fussball-WM. Auf den Dächern vieler Häuser sind Fahnen gehisst. Am beliebtesten sind Argentinien und Brasilien. An dritter Stelle folgt Deutschland.

Cobie Visscher, SRK-Gesundheitsdelegierte in Bangladesch

Das SRK in Bangladesch

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