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Freitag, 3. September 2010

Internationale Gäste bei den Samaritern in Schwarzenburg

Das Ausbildungszentrum in Schwarzenburg, in welchem 30 SRK-Delegierte aus aller Welt die ganze Woche gemeinsam verbringen, liegt in einer wunderbaren Landschaft. Die grünen Hügel und der Wald sind eine grosse Wohltat und Augenweide. Nach dem Verkehrslärm in meiner bosnischen Heimatstadt Tuzla ist das Erwachen am Morgen in dieser grossen Stille ein ganz ungewohntes Gefühl. Nicht einmal die Glocken der so berühmten Schweizer Kühe sind zu hören! Aber wir sind nicht zum Ausruhen hierher gereist, sondern zum Arbeiten. Dabei werden wir mit üppigem Essen verwöhnt – zum Glück für die Waage dauert es nur sechs Tage...

Ein besonderes Erlebnis war der Dienstagabend, als uns der Samariterverein von Schwarzenburg an seine Übung einlud und der Gemeindepräsident beim anschliessenden Apéro seine schöne und sozial intakte Gemeinde Schwarzenburg vorstellte. Die lokalen Samariterinnen und Samariter trotzten der Kälte und demonstrierten, wie sie bei Unfällen Erste Hilfe leisten.




Beim 1.-Hilfe-Training

Für mich war es die Gelegenheit, meine vor einigen Jahren im Erste Hilfe-Kurs in Bosnien erworbenen Kenntnisse aufzufrischen. Wir durften auch die Geräte benutzen, wobei uns die Defibrillatoren für den Eingriff bei Herzrhythmus-Störungen besonders beeindruckten. Die Samariterinnen und Samariter in meinem Land können vorläufig nur träumen von einer so perfekten medizinischen Ausrüstung.

Übersetzt aus dem Englischen

Das SRK in Bosnien und Herzegowina


Die SRK-Delegierte Mihela Hinic aus Bosnien

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