Montag, 22. November 2010

Augenlicht schenken – viel Sympathie für Altgold-Schmuck

Der geschenkte Gold- und Silberschmuck für die Rotkreuzhilfe gegen die Armutsblindheit präsentierte sich kürzlich im Wohndesigngeschäft von Suzanne Meer von der schönsten Seite. Unsere freiwillige Helferin und Fachfrau, Sara von Moos, stellte im antiken Bereich des Geschäftes Ringe, Ketten, Armbänder und Anhänger grosszügig und in vollem Glanz aus. Das löste bei den Betrachterinnen jeweils sofort ein „Wunderschön!“ aus.
Altgold-Schmuck spenden ist eine dankbare Art des Spendens. Denn jedes Schmuckstück kann eine passende Käuferin finden. Diese freut sich daran. Mit dem Kauf hilft sie, im Sinne der Schmuck-Spenderin, Kinder und Erwachsene in Asien und Afrika vor Blindheit zu bewahren. Wenn das Schmuckstück für sie ausgedient hat, schickt sie es wahrscheinlich wieder an das SRK. Wieder findet sich eine Käuferin oder das Schmuckstück wird eingeschmolzen, wenn es defekt oder zu sehr abgenutzt ist. So kommt erneut ein Geldbetrag zusammen.


Sara von Moos weiss über die Schmuckstücke Bescheid und gibt kompetent Auskunft darüber.

Drei weitere Künstlerinnen boten ebenfalls mit viel Liebe und Freude ihre einzigartigen Kreationen zum Kauf an: so die Papierdesignerin Stephanie Luginbühl für ihr Hilfsprojekt Luckyou, die Glas- und Steinschmuckkünstlerin Katharina von Samson sowie die Filigrandesignerin Tove Rygg. Dazwischen erdete die farbige Wohnkunst von MEER Wohnen die vielen realisierten Fantasien. Man fühlte sich wohl hier, in der Altstadt von Bern.
Der Anlass war eine Idee der vier Freundinnen. Sie kontaktierten all ihre Bekannten und Freundinnen mit einer kreativen Einladung. Die Gäste kamen - und machten die drei Tage mit ihren Besuchen zu einem Erfolg für alle.


Früher wie heute hat Goldschmuck eine Faszination. Hier ist er erschwinglich und für eine gute Sache.

Beatrix Spring, Projektleiterin Augenlicht schenken

Altgold für Augenlicht

Dienstag, 9. November 2010

Hurrikan Tomas in Haiti: Wir rechneten mit dem Schlimmsten...


„Die Anspannung war letzte Woche sehr gross, wir bereiteten uns auf das Schlimmste vor. Jetzt sind wir erleichtert, dass der Hurrikan Tomas Haiti nur gestreift hat“, sagt Paul Rüegg, Delegationsleiter des SRK in Haiti.

Trotzdem gab es heftige Winde und sehr starken Regen. Viele Küstenorte wurden überschwemmt. So auch die Stadt Léogane, wo das SRK ein Hilfsgüterlager hat.














SRK-Gabelstapler in einem Hilfsgüterlager in Haiti.

Glücklicherweise blieb das Lager verschont und der Wiederaufbau von Wohnhäusern in Palmiste à Vin, oberhalb von Léogane, kann fortgesetzt werden.
Das SRK baut dort 600 Wohnhäuser für Familien, die durch das Erdbeben obdachlos geworden sind.






























Bilder Copyright: SRK, Florian Kopp