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Mittwoch, 1. Juni 2011

Durchgangszentrum Ennenda: Strickfieber ist ausgebrochen

Zehn Bewohnerinnen und zwei Bewohner des Zentrums für Asylsuchende in Enneda im Kanton Glarus haben sich mit dem Strickvirus angesteckt. Das Strickfieber ausgelöst hat eine Freiwillige Helferin, die jetzt regelmässig Kursnachmittage leitet, wie die SRK-Mitarbeiterin Christine Saredi erzählt.

Eine freiwillige Helferin aus Ennenda, Frau Etter, hat uns während des ganzen Winters immer wieder selbstgestrickte Mützen für die Asylsuchenden gebracht. Eines Tages schlug sie vor, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Durchgangszentrums das Stricken beizubringen. Sie würde sich gerne Zeit dafür nehmen, bot sie an.

Wir waren alle begeistert von der Idee. Der erste Stricknachmittag fand im März statt, geleitet von Frau Etter und ihrer Schwiegertochter.Die beiden Frauen hatten für alle Kursteilnehmenden eine eigene Strickarbeit vorbereitet und es konnte sofort losgehen.

Zehn Frauen und zwei Männer besuchen den Kurs, der jeden zweiten Freitagnachmittag stattfindet. Hoch gestecktes Ziel ist es, zu lernen wie man Socken strickt.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich aber in erster Linie darauf, sich oder ihren Kindern bald ein eigenes Kleidungsstück stricken zu können.

Gefreut hat uns auch das Echo aus der Bevölkerung, die uns Material für den Strickkurs geschenkt hat. Auf das Inserat, das wir im April in unser Lokalblatt gestellt haben, kommen noch heute Spenden in Form von Stricknadeln, Massbändern, Scheren oder Wolle.

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