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Dienstag, 8. Mai 2012

Vreni und Corinne sind Fan vom Roten Kreuz









Die Kampagne zum Weltrotkreuztag zeigt, wie das SRK Menschen in der Schweiz in ihrem Alltag unterstützt. Kundinnen und Kunden der SRK-Dienste haben sich bereit erklärt, für die Kampagne Modell zu stehen. Die SRK-Mitarbeiterin Isabel Rutschmann hat das Fotoshooting begleitet.

Da ist zum Beispiel Corinne (39). Mit 21 Jahren bekam sie die Diagnose Multiple Sklerose. Um selbständig mobil zu bleiben, nutzt sie den SRK-Fahrdienst. Schon als sie mit ihrem Rollstuhl zur Tür hereinkommt, macht sie keinen Hehl daraus, wie aufgeregt sie für das Shooting ist. Die Visagistin beruhigt sie und lenkt sie ab, indem sie mit ihr die Kleiderauswahl bespricht, sie hübsch zurecht macht und ihr das rote Fan-Kreuz auf die Backe malt. Als sie dann vor der Kamera sitzt und der Fotograf ihr immer wieder bestätigt, wie toll sie auf den Bildern herüber komme, fällt die Angst von ihr ab und man hat das Gefühl, dass sie sogar Spass an der Sache bekommt.



Da ist zum Beispiel Vreni (73). Sie lebt etwas abgelegen auf einem Bauernhof, hat Asthma und ist nach verschiedenen Operationen nicht mehr so gut zu Fuss unterwegs. Um Abwechslung vom arbeitsreichen Alltag zu bekommen, nutzt sie den SRK-Besuchsdienst. Susi, ihre freiwillige Besucherin, ist inzwischen zur guten Freundin geworden. Die beiden haben sich viel zu erzählen und unternehmen regelmässig Ausflüge oder machen kleine Spaziergänge in der Gegend.


Zum Shooting hat Vreni ihre beste Bluse mitgebracht. «Die trage ich sonst nur an Hochzeiten oder Familienfesten», sagt sie und lacht dabei fröhlich. Sie ist sowieso eine Frohnatur und erzählt viel von ihrem Leben als Bäuerin. Bei den Fotoaufnahmen ist sie zuerst etwas zurückhaltend und scheu, als sie für die Filmaufnahmen dann einen kurzen Satz in die Kamera sagen muss, wird sie lockerer und ändert den Satz sogar nach ihrem eigenen Gutdünken ab. Fotograf Caspar Martig ist begeistert von Vreni und spornt sie an, so weiterzufahren. Als alles im «Kasten» ist, fragt Vreni fast enttäuscht: «Was, schon fertig?»
Fertig sind die Bilder, doch die Kampagne fängt erst an. Vreni wird ihrem hübschen Sonntagsauftritt in den nächsten Wochen hin und wieder begegnen, wenn sie die Zeitung aufschlägt oder den Fernseher anstellt. Danke, liebe Fans, dass ihr mit eurer Person für unsere Arbeit einsteht.

Hier erzählen Vreni, Claudia, Corinne, Franz, Paul und Fredi ihre Geschichten in Werbespots

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