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Dienstag, 2. Oktober 2012

Ganz neue Töne

 An der ersten Ride-and-Help-Tour in Chur liessen 120 Töfffahrer ihre Motoren für das Schweizerische Rote Kreuz aufdröhnen. Das sind selbst für die langjährige Mittelbeschafferin Beatrix Spring neue Töne…









Bis zum Sonntag, den 9. September, war es mir schwer verständlich, warum Motorengeräusche Jung und Alt in den Bann ziehen, ja sogar Leute zum Schwärmen bringen können…

Chromstahl - Leder - Pferdestärken: die einen lässts kalt, die andern liebens heiss.

 Es gibt die Formel-1-Rennen, die kenne ich vom „Zappen“ im TV. Ansonsten hörte ich wohl hier und da einmal auf der Strasse: „Wow, ein Ferrari!“. Beschäftigt hat mich weder dieser Lärm noch derjenige von grossen Motorrädern. Eher flüchtete ich vor diesen lauten Motorengeräuschen und den ledrigen, schwarzen Fahrern.

Die Biker und ihre Maschinen warten auf ihren Einsatz für einen guten Zweck.

Doch da hatte der Bündner Kiwaner und Harley-Davidson-Fahrer Rolf Capol die zündende Idee, eine Sozialaktion mit Töfffahrern zu initiieren: 500 Kinder sollten in Ghana über das SRK-Hilfsprojekt „Augenlicht schenken“ vor Blindheit bewahrt werden. Und Kinder in Südafrika sollen über White River eine Schulbildung erhalten.


Der Bündner Rolf Capol organisiert das Ride & Help Event

Rolf Capol organisierte ein Freiwilligen-Komitee und rief RIDE & HELP ins Leben. Viele Freiwillige und Professionelle wie die Polizei und Sponsoren machten auf dem Gehla-Gelände der Bündner Herbstmesse an diesem strahlend heissen Sonntag einen Töff-Event möglich: Etwa 120 grosse Maschinen dröhnten nach 10 Uhr über den Platz und starteten um 11 Uhr eine geführte zweistündige Tour.


Ride & Help: Starke Maschinen bringen Rotkreuzprojekte voran.

Erstmals waren diese Töne für mich ein Wohlklang, denn jeder Töfffahrer unterstützte mit seinem Mitmachen bei der RIDE & HELP-Tour durch die Bündner Berge unser Hilfsprojekt gegen die Armutsblindheit. Ein  einmaliges Erlebnis, sagten die Fahrer - und ich auch.

Nächstes Jahr, am 8. September 2013, sind die Fahrer wieder dabei - und sicher noch viele mehr. RIDE & HELP soll weiterleben: Dieser „Lärm“ ist wunderbar!

Ride and Help


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