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Freitag, 5. April 2013

FCZ-Trainer Urs Meier wirbt für das SRK


Warum engagiert sich FCZ-Trainer Urs Meier in einem Werbespot des Roten Kreuzes für mehr Integration? Der Weg, dies herauszufinden, führte Anfang April bei Temperaturen nahe der Nullgradgrenze zum FCZ-Training auf die Zürcher Allmend.




Wie erwartet und wie der Blick auf die Teamaufstellung im Vereinsheft bestätigt, sind auf dem Rasen mehrere Kulturen vereint.

Dass die Teamarbeit mit Spielern so vieler verschiedener Kulturen und Mentalitäten funktioniere, sei manchmal harte Arbeit, erklärt der Trainer Urs Meier. Denn jede Nationalität besitze ihre eigenen kommunikativen Ausdrucksformen, die neben den rein sprachlichen auch die Mimik, Gestik und Körpersprache umfasse.

Bild: SRK
Der Umgang der Spieler untereinander erscheint an diesem Morgen sehr kollegial und verständnisvoll. Obwohl mit dem Derby FCZ-GC, das unter dem Patronat des SRK stattfindet, in drei Tagen ein wichtiger Match ansteht, dringt immer mal wieder ein Lachen oder ein lockerer Spruch vom Spielfeld an den Spielrand. Aber, so Urs Meier,  habe auch er schon die rote Karte ziehen müssen,  wenn der Umgangston untereinander nicht angemessen war. Solche Situationen bespricht er  nach dem Match oder Training nochmals mit den betroffenen Spielern in Ruhe in seinem Büro. Ein Trainer sei eben nicht nur ein Trainer, sondern auch Psychologe, Vermittler, Mediator. Sozialkompetenz gehöre daher zu einer wichtigen Eigenschaft, die ein Trainer mitbringen muss.

Bild: SRK
Integrationsarbeit sei Teil seines Jobs, vor allem bei Spielern, die aus dem Ausland zum FCZ stossen. Neben Deutschstunden erhalten Zugezogene vielseitige Unterstützung, die ihnen das Einleben in der Schweizer Kultur vereinfacht. Denn schliesslich spielt ein Fussballer, der gut integriert und zufrieden ist auch besser Fussball.

Eigentlich waren für die Werbespots drei Fussballer vorgesehen gewesen. Aber ganz untypisch für Urs Meier hat er sich da für die „gute Sache“ für einmal vorgedrängt, weil er überzeugt ist, „dass auch das SRK dafür sorgt, dass Migranten nicht im Offside stehen“.

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